Foto: Antidiskriminierung-Workshop

Themen

Antidiskriminierung

Antidiskriminierungsarbeit setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können und in der Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt keinen Platz haben.

Strukturelle Diskriminierung – beispielsweise Rassismus, Sexismus, Ableismus oder Klassismus – ist kein Randphänomen. Sie prägt gesellschaftliche Strukturen und Institutionen und kann die Lebens- und Teilhabechancen vieler Menschen beeinflussen. Dabei erleben Menschen Diskriminierung nicht immer bewusst als solche oder können ihre Erfahrungen zunächst schwer einordnen.

Diskriminierendes Verhalten und diskriminierende Sprache entstehen nicht immer aus einer bewussten Absicht heraus. Sie können auch aus Unwissenheit, Unsicherheit oder eingeübten gesellschaftlichen Denkmustern entstehen. Die fehlende Absicht verändert jedoch nichts an der Wirkung, die solche Äußerungen und Handlungen auf betroffene Menschen haben können.

Diskriminierung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit können erhebliche Auswirkungen auf das psychische und körperliche Wohlbefinden haben. Antidiskriminierungsarbeit bedeutet deshalb für mich auch, die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Machtverhältnissen, individuellen Erfahrungen und gesundheitlichen Auswirkungen sichtbar zu machen.

Diskriminierung verstehen – Handlungsmöglichkeiten entwickeln

Meine Workshops für Selbsthilfegruppen, selbstorganisierte Initiativen, Vereine und Fachteams schaffen einen Raum, um sich mit struktureller Diskriminierung auseinanderzusetzen, eigene Wahrnehmungen und Positionierungen zu reflektieren und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Dabei geht es nicht darum, „alles richtig“ machen zu müssen. Vielmehr möchte ich einen wertschätzenden und möglichst angstfreien Reflexionsraum schaffen, in dem Fragen gestellt, Unsicherheiten angesprochen und unterschiedliche Erfahrungen miteinander geteilt werden können.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem Fragen wie:

  • Was bedeutet Diskriminierung und wie wirkt sie auf unterschiedlichen Ebenen?
  • Wie zeigen sich strukturelle Diskriminierungen in unserem Alltag und in unseren Organisationen?
  • Welche Privilegien und Positionierungen bringe ich selbst mit?
  • Wie können wir diskriminierende Situationen erkennen und angemessen darauf reagieren?
  • Was können wir als Gruppe oder Organisation tun, um diskriminierungssensibler zu werden?

Auch für Vorträge und Fachartikel zum Thema Antidiskriminierung stehe ich gerne zur Verfügung.

Kontakt aufnehmen